Im Herbst brausen heftige Stürme übers Land. Der Wind fegt die letzten Blätter von den Bäumen und treibt sie vor sich her. Jetzt ist die beste Zeit, um Drachen steigen zu lassen. Aber nicht nur. Der Herbstwind ist auch für andere Naturerfahrungen gut.
Kalte und warme Luftmassen prallen im Herbst aufeinander. Aufgewärmte Luft dehnt sich aus; der Luftdruck wird höher, während er an kühleren Stellen niedrig bleibt. Die Luft versucht nun, die Druckunterschiede auszugleichen. Und das geschieht umso schneller und heftiger, je größer die Luftmassen-Gegensätze sind. Stürmisches Wetter ist ideal um den Drachen steigen zu lassen. Dieser Klassiker unter den Herbstspielen macht Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß. Schon die Kleinsten können die ersten Erfahrungen mit dem windigen Element machen, indem Sie an großen Blättern von Ahorn oder Platane eine Schnur und lange bunte Bänder befestigen. Auch diese „Natur-Drachen“ können fliegen, wenn die Kleinen im Kinderwagen geschoben werden. Selbst aus Papier- und Plastiktüten lässt sich ein Drachen bauen. Dafür muss man nur eine Schnur an die offenen Beutel binden und damit lossausen. Alles andere erledigt der Wind. Wenn die Kinder schon in die Schule gehen, ist es für sie natürlich am schönsten, wenn die Eltern gemeinsam mit ihnen einen richtigen Drachen bauen. Dagegen hat auch das tollste gekaufte Exemplar keine Chance. Bauanleitungen von einfach bis kompliziert finden sich im Internet und in Büchern. Spaß machen aber auch die folgenden Spiele:
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