Kaum ein Element fasziniert Kinder so sehr wie Wasser. Das lebensnotwendige Nass fordert alle Sinnesorgane heraus. Gerade an heißen Tagen machen Spiele im und mit Wasser viel Spaß. Sie sind genau das Richtige, um Kindern die Vielseitigkeit dieses Elements begreiflich zu machen und die so gewonnenen Erfahrungen nachhaltig im Bewusstsein zu verankern.
In Deutschland liegt der tägliche Wasserverbrauch bei 130 Liter pro Person. In vielen Gebieten Afrikas dagegen sind zehn Liter schon ein unvorstellbarer Luxus. „Bei uns wachsen Kinder mit dem Gefühl auf, Wasser sei ständig und überall verfügbar“, sagt Monika Fauser, Geschäftsführerin der SKD GmbH. Der SKD Kinderförderung ist es daher ein Anliegen, Kindern auf spielerische Weise bewusst zu machen, dass dieses kostbare Gut alles andere als selbstverständlich ist.“
Durch die Erfahrungen von SKD Frankfurt wurden in der von ihr initiierten Kinder-Umwelt-Werkstatt lustige und interessante Spiele zusammengetragen. Susanne Schiffke, Projektleiterin der Kinder-Umwelt-Werkstatt: „Wasser ist ein Element, das Kinder stundenlang beschäftigt und ihre Phantasie anregt. Lassen Sie Ihre Kinder so oft es geht, mit Wasser spielen.“
Schon Vorschulkinder können zu kleinen Forschern werden, z. B. mit dem Wasser-Ei-Experiment. Und so geht’s: Legen Sie ein rohes Ei in ein Trinkglas und füllen Sie das Glas bis knapp unter den Rand mit Leitungswasser. Das Ei bleibt am Boden liegen. Nun geben die Kinder löffelweise Salz dazu und rühren so lange um, bis es sich aufgelöst hat. Wenn das Wasser salzhaltig genug ist, kommt für die Kleinen die große Überraschung: Das Ei hat schwimmen gelernt und bleibt an der Wasseroberfläche. Klar, dass die Kinder Sie jetzt mit der Frage nach dem Warum quälen werden. Aber Sie haben die Antwort parat: Das Ei sinkt wie die meisten massiven Gegenstände zu Boden, weil es schwerer ist als Wasser. Durch die Zugabe von Salz kehrt sich der Effekt um. Salzwasser hat eine größere Dichte und lässt sich durch das Gewicht des Eis nicht mehr verdrängen. So erhält das Ei genug Auftrieb, um zu schwimmen.
Dass Wasser nicht immer gleich Wasser ist – auch wenn es gleich aussieht, verdeutlicht das Experiment „Wasser schmecken“. Jedes Kind erhält mehrere Wasserproben: Leitungswasser, salziges Wasser, Zuckerwasser und Wasser mit etwas Zitrone. Bieten Sie die Getränke in durchsichtigen Gläsern an, so dass von außen kein Unterschied zu erkennen ist. Nun nehmen die Kinder einen Schluck aus jedem Glas und finden heraus, wonach es schmeckt.
Eine lustige Variante dieses Spiels ist das Geschmacks-Memory. Die Kinder erhalten von jedem Getränk jeweils zwei Gläser, die natürlich nicht nebeneinander stehen sollten. Durch Verkostung sollen die kleinen Experten nun herausfinden, welche Proben zueinander gehören.
Ganz nebenbei können Sie die Kinder bei diesem Experiment darauf hinweisen, dass auch verunreinigtes Wasser nicht immer von außen erkennbar ist. „Für uns hier in Deutschland ist es unvorstellbar, aber weltweit wachsen 19 von 100 Kindern ohne sauberes Trinkwasser auf“, erläutert Monika Fauser. „Wenn wir unsere Natur lieben, müssen wir sie auch schützen“, so Fauser. „Schließlich sollen auch kommende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.“ Die Anlageempfehlungen für ihre Kunden trifft die Die SKD GmbH (http://www.skd-frankfurt.de) deshalb nach Möglichkeit immer unter dem Nachhaltigkeitsaspekt.
Mit SKD Frankfurt Erfahrungen rund ums Wasser machen – Spielideen für Kinder (Teil 1)
Die Spiele sind nicht nur für Kleinkinder klasse – es macht auch größeren Kindern riesig Spaß – weitere Ideen bitte.
Tolle Idee. Bei diesen heißen Temperaturen macht das Spielen mit Wasser bestimmt jede Menge Spaß.